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Projekte und Raumnutzungskonzept

Der Verein fördert und unterstützt Projekte des GKH, die in insbesondere die Gesundheitsbildung und die prä- und poststationäre Gesundheitsförderung zum Ziel haben. Medizinische, pflegerische und therapeutische Leistungen werden vom Förderverein nicht eigenständig angeboten und erbracht, auch nicht außerhalb der näheren Umgebung.

Angebotsinhalte und Nutzungskonzept
Wir planen mit einem Mischnutzungskonzept, bei dem die neuen Räume zum einen für Lehre und Unterricht im Zusammenhang mit der studentischen Ausbildung, und weiterhin als Räume für Seminare und Bürgerarbeit zur Gesundheits-Bildung verwendet werden können. Dafür sind die Kernzeiten der Woche und der einzelnen Tage vorgesehen.

In den Randzeiten am Morgen und am Abend und am Wochenende sollen die Räume vorwiegend für kulturelle Veranstaltungen für das Gemeinschafts-Krankenhaus verwendet werden und zur Verfügung stehen. Beispiele sind hier Sonntags-Matinee, Samstagabend-Konzerte, Vorträge, Fortbildungsveranstaltung, Publikumsveranstaltungen usw.

Unter einem dritten Aspekt sollen die Räume für künstlerische Aktivitäten unter anderem aus dem ehemaligen Haus der Kunst wie Malkurse und weitere Kursangebote zur Verfügung stehen.

Aktuell gibt es zwei konkretisierte Projekte, in denen Studierende aktiv Gesundheits-Dienstleistungen erbringen können: ein Vorhaben ist das Tätig-Werden in der Delir-Prophylaxe von älteren Patienten. Diese würden vor einem stat. Aufent-halt zusammen mit ihren Angehörigen von Studierenden geschult und gezielt vorbereitet, um möglichst wenig Befremdung, Desorientierung, Verwirrtheit und Delir bei einem stationären Aufenthalt erfahren zu müssen.

Ein zweites Projekt mit aktiver Beteiligung von Studierenden ist die Begleitung chronisch kranker Patienten außerhalb akuter Behandlungen in der Erarbeitung einer für sie optimalen Lebensumstellung und Lebensgestaltung zur Verbesserung ihrer Krankheitssituation.

Spezifisches Lehrprojekt: 
Ein zentraler Aspekt in der vorgesehenen Raumnutzung ist das gemeinsam mit der Fakultät für Gesundheit und dem Department für Humanmedizin der Universität Witten/Herdecke bereits über mehrere Jahre erarbeitete Ausbildungsprojekt für Longitudinale integrierte Curricula. Hier sollen Studierende aus dem dritten Studienjahr Humanmedizin für ein Jahr Patienten begleiten auf ihren Wegen durch das Gesundheitssystem - und auf diese Weise Medizin nicht (nur) aus der Sicht einer Abteilung oder einer Praxis, sondern aus der Sicht der Patienten kennen lernen. Hierfür sind bereits umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen und Vorüberlegungen mit der Fakultät für Gesundheit getroffen und es besteht ein Kooperations-Projekt mit der Harvard Medical School, die seit 20 Jahren Erfahrung mit einem vergleichbaren Projekt vorweist. Für die Studierenden braucht es dafür geeignete großflächige Unterrichtsräume und Räume ähnlich einer Praxis, in denen Patienten-Konsultationen stattfinden können und gleichzeitig Supervision durch Lehrkräfte möglich ist. Eine entsprechende Möglichkeit wird in den neuen Räumen gegeben sein.
 

Projekt Vorstellungen:

Longitudinal integrated clerkship:

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